Konzeptentwicklungen 

Die Entwicklung neuer pädagogischer Konzepte gehört zu den Grundgedanken des IfBk. Anhand der thematisch unterschiedlich aufgestellten Kooperationspartnern lassen sich für alle Beteiligten neue Perspektiven und Zugänge zu aktuellen Fragestellungen öffnen. 

Dahinter steht u. a. das Leitmotiv, Raum für vielfältige und kreative Ideen zu schaffen, die durch den gemeinsamen Diskurs unterschiedlicher Professionen weitergedacht werden. Neben der theoretischen Auseinandersetzung gehört auch die praktische Erprobung zur Entwicklung der neuen Konzepte.

Je nach Bedarf und Ausrichtung des Bildungsträgers und Projektes handelt es sich hierbei um die Umsetzung von Pilotprojekten, in denen sich ausloten lässt, wie kompatibel die Theorie mit der jeweiligen Zielgruppe in der Praxis ist.

Exemplarisch nennen lässt sich an dieser Stelle die Entstehung einer ersten Potentialanalyse oder Standortbestimmung für geflüchtete Menschen. Die nonverbale Kommunikation ist ebenso ein zentrales Merkmal dieser Potentialanalyse wie das Vereinbaren kultureller Unterschiede. Diese beziehen sich vor allem auf die sehr differenten Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten und der beruflichen Biographie. Ziel ist es, mit den Menschen – unabhängig ihrer Herkunft, schulischen und beruflichen Bildung – einen Einstieg über das Bewusstmachen der eigenen Fähigkeiten, hin zu einem ersten Verstehen des deutschen Bildungssytems zu erarbeiten. Veränderungen entstehen im Prozess. So wurde die entwickelte Symbolsprache im Laufe des Projektes unter anderem durch Impulse der beteiligten Menschen weiter konzipiert. 
Die vorrangige Intention besteht darin, ein Konzept in der Form weiterzuentwickeln, dass es für die Lebensmittelpunkte der Zielgruppe anschlussfähig ist und sich daraus ein Mehrwert für die Menschen ergeben kann.