Hallo Coachinnen und Coaches!
Schön, dass Sie das CoachingHeft kompakt nutzen und diese Seite gefunden haben. Sie finden hier Wissenswertes rund um das CoachingHeft kompakt sowie fachliche Inputs, die stetig von uns erweitert werden.
Bei der Bearbeitung des Hefts wünschen wir Ihnen viel Freude und Erfolg. Wenden Sie sich bei Fragen gerne per E-Mail an uns.
Hallo Coachinnen und Coaches!
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Ankommen im CoachingHeft kompakt. Wissenswertes für Coaches.
Wir möchten Sie an dieser Stelle als beratende Fachperson im CoachingHeft kompakt begrüßen und Ihnen ein paar Hinweise für die Arbeit mit dem Heft geben.
Das CoachingHeft kompakt ist als Arbeitsheft für die gemeinsame Arbeit im Coaching konzipiert. Die Teilnehmenden bearbeiten die Methoden gemeinsam mit Ihnen, reflektieren ihre Ergebnisse und entwickeln im Gespräch nächste Schritte. Das Heft kann darüber hinaus auch zur eigenständigen Bearbeitung und Vertiefung zwischen den Coachingterminen genutzt werden.
Vertrauen Sie auf Ihre beraterische Kompetenz, den Coachingprozess mit den Angeboten des Hefts so zu gestalten, wie es zu Ihren persönlichen Coachings passt. Die Methoden sind bewusst offen gestaltet und können flexibel an die jeweilige Situation, den individuellen Unterstützungsbedarf sowie an das Tempo der Teilnehmenden angepasst werden. Zu Beginn jedes der drei Kapitel können die Teilnehmenden eine kurze Einstimmung auf das jeweilige Thema – Wissen, Motivation, Handlung – vornehmen. Diese unterstützt die gemeinsame Auswahl geeigneter Methoden und bietet erste Anhaltspunkte für den weiteren Coachingprozess.
Fühlen Sie sich außerdem eingeladen, Ihre eigenen Methoden, Fragestellungen und Materialien weiterhin zu nutzen und diese an passenden Stellen mit den Inhalten des Hefts zu kombinieren.
Ergänzend finden Sie im Heft den Bereich „Tipps für die Begleitung“ mit methodischen Hinweisen und Anregungen zur Durchführung.
Denken Sie für Ihre persönliche Reflexion als Coach:in vor dem nächsten Coaching auch mal wieder an die eigene Rolle und deren Auswirkungen:
Sprache schafft Wirklichkeit. Achten Sie auf eine klare, verständliche und wertschätzende Kommunikation. Nutzen Sie unterschiedliche Fragearten und passen Sie diese an den Entwicklungsstand und die Bedürfnisse Ihrer Coachees an.
Verstehen Sie sich als neugierige Begleitung und nicht als allwissende Fachperson. Stellen Sie offene Fragen, hören Sie aufmerksam zu und geben Sie Ihren Coachees Raum, eigene Lösungen und Perspektiven zu entwickeln. Hilfreich ist es, häufiger nach dem „Wofür?“ als nach dem „Warum?“ zu fragen.
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für eine sorgfältige Auftragsklärung und stimmen Sie die Auswahl der Methoden gemeinsam mit Ihren Coachees auf deren aktuelle Situation und Ziele ab. Gerade bei Teilnehmenden, die nicht ausschließlich freiwillig am Coaching teilnehmen, bilden Vertrauen, Transparenz und Beteiligung eine wichtige Grundlage für den weiteren Prozess.
Viel Freude beim Ausprobieren des CoachingHefts kompakt wünschen wir Ihnen und Ihren Coachees!
Einsatz der Klappseiten des Heftumschlags
Wann können die Klappseiten eingesetzt werden?
Bei allen Themen, die im Coachingprozess bearbeitet werden, können diese Seiten ergänzend genutzt werden. Sie begleiten den gesamten Verlauf und können immer wieder hinzugezogen werden.
Wofür können die Seiten genutzt werden?
Die Seiten dienen als strukturierende und visuelle Unterstützung im Coachingprozess. Sie bieten Raum für Absprachen und wichtige Erkenntnisse sowie für Skalierungen und Übersichten, die im Verlauf des Coachings wiederholt genutzt werden können.
In diesem Sinne können die Klappseiten fortlaufend als Arbeits- und Orientierungshilfe eingesetzt werden. Als Coach:in können Sie die Nutzung der visuellen Elemente und Übersichten gezielt begleiten und in den Prozess integrieren.
Wie sind die Klappseiten des Heftumschlags aufgebaut?
Auf den innenliegenden halben Seiten finden Sie:
- ein Schaubild zur Sammlung von wichtigen Erkenntnissen im Coachingverlauf hinsichtlich individueller Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen sowie zu Wissen, Erfahrung und Antreiber
Auf den äußeren halben Seiten finden Sie:
- eine Tabelle für Absprachen im Coachingprozess
- kreative Reflexionsansätze über visuelle Skalierungen
Ergänzend stehen drei Bildkartensets zu den Themen Eigenschaften, berufliche Tätigkeiten und berufliche Wünsche zur Verfügung. Die Bildkarten sind ein konzeptioneller Bestandteil des CoachingHefts kompakt und können zur Vertiefung der Methoden, als Gesprächsimpuls oder unabhängig vom Heft flexibel im Einzel- und Gruppensetting eingesetzt werden.
Die Sets lassen sich miteinander kombinieren und kreativ für unterschiedliche Fragestellungen nutzen.
Das CoachingHeft kompakt verwendet eine bewusst vereinfachte Sprache. Schwierige Begriffe werden im „Wort-Check“ auf den jeweiligen Seiten und zusätzlich in der „Wörter-Liste“ am Ende des Hefts erläutert.
Sie suchen Inspiration für weitere Fragestellungen? Dann können wir u.a. empfehlen:
Carmen Kindl-Beilfuß: Fragen können wie Küsse schmecken. Systemische Fragetechniken für Anfänger und Fortgeschrittene. Carl-Auer Verlag, 2015.
Roman Hoch: 400 Fragen für systemische Therapie und Beratung: Von Auftragsklärung bis Möglichkeitskonstruktion. 90 Fragekarten mit Anleitung. Mit 20-seitigem Booklet. Beltz Verlag, 2016.
Prozessdokumentation
Laden Sie sich bei Bedarf diese Vorlage für die Prozessdokumentation der Maßnahme herunter.
Theorie des Berufsorientierungsmodells
Das Thüringer Berufsorientierungsmodell wurde ursprünglich entwickelt, um Schüler:innen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Es basiert auf den Dimensionen Wissen, Motivation und Handlung, die einen strukturierten Prozess für berufliche Orientierung schaffen. Diese Dimensionen helfen, Kompetenzen zu entwickeln, Ziele zu klären und konkrete Schritte zu planen.
Auch bei Erwachsenen, die den Übergang von der Schule in den Beruf bereits gemeistert haben, bleibt dieser Prozess relevant. Berufliche Orientierung ist ein zyklischer Prozess: Bei Jobverlust, beruflicher Neuorientierung oder Wiedereinstieg beginnt er oft von vorn. Die Phasen der Erkundung, Reflexion und Entscheidung wiederholen sich, da neue Anforderungen, Chancen oder Lebenssituationen eine Anpassung erfordern.
Das Modell bietet Ihnen als Coach:in eine bewährte Struktur, um Teilnehmende in diesen Übergangsphasen zu begleiten. Die Ansätze helfen, bestehende Ressourcen zu aktivieren, neue Perspektiven zu entwickeln und Handlungskompetenzen gezielt aufzubauen – unabhängig von Alter oder beruflicher Vorerfahrung.
Die folgenden Downloads bieten sowohl die theoretischen Grundlagen als auch praktische Hilfsmittel für die Arbeit mit dem Thüringer Berufsorientierungsmodell.
Das erste Dokument Das Thüringer Berufswahlkompetenzmodell, beschreibt die verschiedenen Phasen der Beruflichen Orientierung und stellt diagnostische Instrumente wie Fragebögen vor, die helfen, die Berufswahlkompetenz zu fördern.
Das Thüringer Berufswahlkompetenzmodell (Download auf ResearchGate)
Das zweite Dokument Handbuch Schulische Berufsorientierung, enthält konkrete Materialien wie Berufswahlpässe und Praktikumstagebücher, die den praktischen Einsatz der Beruflichen Orientierung im Schulalltag unterstützen. Beide Ressourcen bieten hilfreiche Werkzeuge, um den Beruflichen Orientierungsprozess gezielt zu begleiten.
Weiterführende Links
Im Folgenden finden Sie hilfreiche Links, die Coachees zur Information über Anforderungen im Job und zur Beruflichen Orientierung nutzen können:
Bundesagentur für Arbeit
Auf der Website gibt es umfassende Informationen zu Bewerbungstipps, vom Lebenslauf über Anschreiben bis hin zum Vorstellungsgespräch. Zudem gibt es Übungen, wie man sich am besten präsentiert.
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit
Diese Plattform bietet detaillierte Informationen zu Berufsbildern, Anforderungen und Tätigkeitsfeldern in verschiedenen Branchen. Hier können Coachees auch alternative Bezeichnungen für Berufe finden.
Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit
Neben Stellenangeboten gibt es hier Informationen zu Qualifikationsanforderungen und Unterstützung bei der Jobsuche. Praktische Tools wie ein Bewerbungstrainer sind ebenfalls verfügbar.
Berufsinformationszentren (BiZ)
In BiZ-Zentren können sich Coachees vor Ort über Berufsbilder, Weiterbildungen und Bewerbungsstrategien informieren. Sie bieten Zugriff auf gedruckte Materialien und Workshops zu Themen wie Berufswechsel und Vorstellungsgespräche.
Make it in Germany
Hier finden sich umfassende Informationen für Fachkräfte, die in Deutschland arbeiten möchten, einschließlich Anforderungen, Anerkennung von Abschlüssen und Tipps zur Jobsuche.
Planet Beruf (besonders für Berufseinsteiger:innen)
Diese Seite richtet sich vor allem an junge Menschen, bietet aber auch allgemeine Informationen zu Bewerbungen, Praktika und Ausbildungsplätzen.
Karrierebibel
Detaillierte Artikel zu Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen sowie Tipps, wie man seine Bewerbung perfekt macht.
Die Bewerbungsschreiber
Hier finden sich detaillierte Ratgeber zu Bewerbungsschreiben, Lebenslaufgestaltung und dem Ablauf von Vorstellungsgesprächen. Sie bieten auch Checklisten zur optimalen Vorbereitung.
Bewerbung.net
Bietet viele Ratgeber zu Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgesprächen und Karrierefragen.
Impulse zur Anliegenklärung
Klären Sie zu Beginn des Coachings gemeinsam mit den Teilnehmenden deren Anliegen, um eine klare und strukturierte Grundlage für den Prozess zu schaffen. Eine präzise Anliegenklärung stellt sicher, dass Sie die individuellen Ziele der Teilnehmenden verstehen und gezielt darauf hinarbeiten können.
Durch diesen Schritt vermeiden Sie Missverständnisse, schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre und richten den Coachingprozess effektiv aus. Überprüfen Sie während des Coachings regelmäßig, ob das jeweilige Anliegen weiterhin relevant ist, und passen Sie es bei Bedarf an, um flexibel auf neue Herausforderungen reagieren zu können. So gewährleisten Sie einen zielführenden und nachhaltigen Prozess.
Theoretische Grundlagen der Auftragsklärung im Coaching (PDF-Download)
1 SMART Methode zum Definieren der Ziele
Thema: Das bin ich.
Fokus auf Stärken legen
Input: Mindset positiv beeinflussen uA
Ressourcen in der Person erwecken bspw. mit Blick auf kindliche Vorstellungen etc.
Thema: Das werde ich
SMART - Methode zum Definieren der Ziele
S - selbst erreichbar und spezifisch
d.h. Ziele müssen so formuliert werden, dass sie durch die Person alleine erreichbar sind und so kleinschrittig und konkret wie möglich formuliert werden
M - die Ziele sollten bestenfalls am Ende der gemeinsamen Zeit mess- bzw. überprüfbar sein
A - das Ziel muss für die Person tatsächlich gewollt sein, also eine hohe gedanklich und emotionale Attraktivität besitzen
R - es sollte ehrlich erarbeitet werden, ob das Ziel realistisch und vernünftig umsetzbar ist
T - timing konkretisieren - Wann und wo word das Ziel erreicht sein? Welche kleineren Zwischenschritte müssen unbedingt eingeplant werden?
Im Anschluss kann mit dem/der Coachee ein Zeitplan mit allen wichtigen Zwischenschritten visualisiert werden.
Ankommen im CoachingHeft kompakt. Wissenswertes für Coaches.
Wir möchten Sie an dieser Stelle als beratende Fachperson im CoachingHeft kompakt begrüßen und Ihnen ein paar Hinweise für die Arbeit mit dem Heft geben.
Das CoachingHeft kompakt ist als Arbeitsheft für die gemeinsame Arbeit im Coaching konzipiert. Die Teilnehmenden bearbeiten die Methoden gemeinsam mit Ihnen, reflektieren ihre Ergebnisse und entwickeln im Gespräch nächste Schritte. Das Heft kann darüber hinaus auch zur eigenständigen Bearbeitung und Vertiefung zwischen den Coachingterminen genutzt werden.
Vertrauen Sie auf Ihre beraterische Kompetenz, den Coachingprozess mit den Angeboten des Hefts so zu gestalten, wie es zu Ihren persönlichen Coachings passt. Die Methoden sind bewusst offen gestaltet und können flexibel an die jeweilige Situation, den individuellen Unterstützungsbedarf sowie an das Tempo der Teilnehmenden angepasst werden. Zu Beginn jedes der drei Kapitel können die Teilnehmenden eine kurze Einstimmung auf das jeweilige Thema – Wissen, Motivation, Handlung – vornehmen. Diese unterstützt die gemeinsame Auswahl geeigneter Methoden und bietet erste Anhaltspunkte für den weiteren Coachingprozess.
Fühlen Sie sich außerdem eingeladen, Ihre eigenen Methoden, Fragestellungen und Materialien weiterhin zu nutzen und diese an passenden Stellen mit den Inhalten des Hefts zu kombinieren.
Ergänzend finden Sie im Heft den Bereich „Tipps für die Begleitung“ mit methodischen Hinweisen und Anregungen zur Durchführung.
Denken Sie für Ihre persönliche Reflexion als Coach:in vor dem nächsten Coaching auch mal wieder an die eigene Rolle und deren Auswirkungen:
- Sprache schafft Wirklichkeit. Achten Sie auf eine klare, verständliche und wertschätzende Kommunikation. Nutzen Sie unterschiedliche Fragearten und passen Sie diese an den Entwicklungsstand und die Bedürfnisse Ihrer Coachees an.
- Verstehen Sie sich als neugierige Begleitung und nicht als allwissende Fachperson. Stellen Sie offene Fragen, hören Sie aufmerksam zu und geben Sie Ihren Coachees Raum, eigene Lösungen und Perspektiven zu entwickeln. Hilfreich ist es, häufiger nach dem „Wofür?“ als nach dem „Warum?“ zu fragen.
- Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für eine sorgfältige Auftragsklärung und stimmen Sie die Auswahl der Methoden gemeinsam mit Ihren Coachees auf deren aktuelle Situation und Ziele ab. Gerade bei Teilnehmenden, die nicht ausschließlich freiwillig am Coaching teilnehmen, bilden Vertrauen, Transparenz und Beteiligung eine wichtige Grundlage für den weiteren Prozess.
Viel Freude beim Ausprobieren des CoachingHefts kompakt wünschen wir Ihnen und Ihren Coachees!
Das CoachingHeft kompakt verwendet eine bewusst vereinfachte Sprache. Schwierige Begriffe werden im „Wort-Check“ auf den jeweiligen Seiten und zusätzlich in der „Wörter-Liste“ am Ende des Hefts erläutert.
Einsatz der Klappseiten des Heftumschlags
Wann können die Klappseiten eingesetzt werden?
Bei allen Themen, die im Coachingprozess bearbeitet werden, können diese Seiten ergänzend genutzt werden. Sie begleiten den gesamten Verlauf und können immer wieder hinzugezogen werden.
Wofür können die Seiten genutzt werden?
Die Seiten dienen als strukturierende und visuelle Unterstützung im Coachingprozess. Sie bieten Raum für Absprachen und wichtige Erkenntnisse sowie für Skalierungen und Übersichten, die im Verlauf des Coachings wiederholt genutzt werden können.
In diesem Sinne können die Klappseiten fortlaufend als Arbeits- und Orientierungshilfe eingesetzt werden. Als Coach:in können Sie die Nutzung der visuellen Elemente und Übersichten gezielt begleiten und in den Prozess integrieren.
Wie sind die Klappseiten des Heftumschlags aufgebaut?
Auf den innenliegenden halben Seiten finden Sie:
- ein Schaubild zur Sammlung von wichtigen Erkenntnissen im Coachingverlauf hinsichtlich individueller Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen sowie zu Wissen, Erfahrung und Antreiber
Auf den äußeren halben Seiten finden Sie:
- eine Tabelle für Absprachen im Coachingprozess
- kreative Reflexionsansätze über visuelle Skalierungen
Setzen Sie darüber hinaus auch eigene Fragestellungen ein, die für Ihre Coachees einen passenden Bezug herstellen und neue Impulse liefern können.
Ergänzend stehen drei Bildkartensets zu den Themen Eigenschaften, berufliche Tätigkeiten und berufliche Wünsche zur Verfügung.
Die Bildkarten sind ein konzeptioneller Bestandteil des CoachingHefts kompakt und können zur Vertiefung der Methoden, als Gesprächsimpuls oder unabhängig vom Heft flexibel im Einzel- und Gruppensetting eingesetzt werden. Die Sets lassen sich miteinander kombinieren und kreativ für unterschiedliche Fragestellungen nutzen.
Prozessdokumentation
Laden Sie sich bei Bedarf diese Vorlage für die Prozessdokumentation der Maßnahme herunter.
Sie suchen Inspiration für weitere Fragestellungen? Dann können wir u.a. empfehlen:
Carmen Kindl-Beilfuß: Fragen können wie Küsse schmecken. Systemische Fragetechniken für Anfänger und Fortgeschrittene. Carl-Auer Verlag, 2015.
Roman Hoch: 400 Fragen für systemische Therapie und Beratung: Von Auftragsklärung bis Möglichkeitskonstruktion. 90 Fragekarten mit Anleitung. Mit 20-seitigem Booklet. Beltz Verlag, 2016.
Theorie des Berufsorientierungsmodells
Das Thüringer Berufsorientierungsmodell wurde ursprünglich entwickelt, um Schüler:innen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. Es basiert auf den Dimensionen Wissen, Motivation und Handlung, die einen strukturierten Prozess für berufliche Orientierung schaffen. Diese Dimensionen helfen, Kompetenzen zu entwickeln, Ziele zu klären und konkrete Schritte zu planen.
Auch bei Erwachsenen, die den Übergang von der Schule in den Beruf bereits gemeistert haben, bleibt dieser Prozess relevant. Berufliche Orientierung ist ein zyklischer Prozess: Bei Jobverlust, beruflicher Neuorientierung oder Wiedereinstieg beginnt er oft von vorn. Die Phasen der Erkundung, Reflexion und Entscheidung wiederholen sich, da neue Anforderungen, Chancen oder Lebenssituationen eine Anpassung erfordern.
Das Modell bietet Ihnen als Coach:in eine bewährte Struktur, um Teilnehmende in diesen Übergangsphasen zu begleiten. Die Ansätze helfen, bestehende Ressourcen zu aktivieren, neue Perspektiven zu entwickeln und Handlungskompetenzen gezielt aufzubauen – unabhängig von Alter oder beruflicher Vorerfahrung.
Downloads
Die folgenden Downloads bieten sowohl die theoretischen Grundlagen als auch praktische Hilfsmittel für die Arbeit mit dem Thüringer Berufsorientierungsmodell.
Das erste Dokument Das Thüringer Berufswahlkompetenzmodell, beschreibt die verschiedenen Phasen der Beruflichen Orientierung und stellt diagnostische Instrumente wie Fragebögen vor, die helfen, die Berufswahlkompetenz zu fördern.
Das Thüringer Berufswahlkompetenzmodell (Download auf ResearchGate)
Das zweite Dokument Handbuch Schulische Berufsorientierung, enthält konkrete Materialien wie Berufswahlpässe und Praktikumstagebücher, die den praktischen Einsatz der Beruflichen Orientierung im Schulalltag unterstützen. Beide Ressourcen bieten hilfreiche Werkzeuge, um den Beruflichen Orientierungsprozess gezielt zu begleiten.
Weiterführende Links
Im Folgenden finden Sie hilfreiche Links, die Coachees zur Information über Anforderungen im Job und zur Beruflichen Orientierung nutzen können:
Bundesagentur für Arbeit
Auf der Website gibt es umfassende Informationen zu Bewerbungstipps, vom Lebenslauf über Anschreiben bis hin zum Vorstellungsgespräch. Zudem gibt es Übungen, wie man sich am besten präsentiert.
BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit
Diese Plattform bietet detaillierte Informationen zu Berufsbildern, Anforderungen und Tätigkeitsfeldern in verschiedenen Branchen. Hier können Coachees auch alternative Bezeichnungen für Berufe finden.
Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit
Neben Stellenangeboten gibt es hier Informationen zu Qualifikationsanforderungen und Unterstützung bei der Jobsuche. Praktische Tools wie ein Bewerbungstrainer sind ebenfalls verfügbar.
Berufsinformationszentren (BiZ)
In BiZ-Zentren können sich Coachees vor Ort über Berufsbilder, Weiterbildungen und Bewerbungsstrategien informieren. Sie bieten Zugriff auf gedruckte Materialien und Workshops zu Themen wie Berufswechsel und Vorstellungsgespräche.
Make it in Germany
Hier finden sich umfassende Informationen für Fachkräfte, die in Deutschland arbeiten möchten, einschließlich Anforderungen, Anerkennung von Abschlüssen und Tipps zur Jobsuche.
Planet Beruf (besonders für Berufseinsteiger:innen)
Diese Seite richtet sich vor allem an junge Menschen, bietet aber auch allgemeine Informationen zu Bewerbungen, Praktika und Ausbildungsplätzen.
Karrierebibel
Detaillierte Artikel zu Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen sowie Tipps, wie man seine Bewerbung perfekt macht.
Die Bewerbungsschreiber
Hier finden sich detaillierte Ratgeber zu Bewerbungsschreiben, Lebenslaufgestaltung und dem Ablauf von Vorstellungsgesprächen. Sie bieten auch Checklisten zur optimalen Vorbereitung.
Bewerbung.net
Bietet viele Ratgeber zu Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgesprächen und Karrierefragen.
Impulse zur Anliegenklärung
Klären Sie zu Beginn des Coachings gemeinsam mit den Teilnehmenden deren Anliegen, um eine klare und strukturierte Grundlage für den Prozess zu schaffen. Eine präzise Anliegenklärung stellt sicher, dass Sie die individuellen Ziele der Teilnehmenden verstehen und gezielt darauf hinarbeiten können.
Durch diesen Schritt vermeiden Sie Missverständnisse, schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre und richten den Coachingprozess effektiv aus. Überprüfen Sie während des Coachings regelmäßig, ob das jeweilige Anliegen weiterhin relevant ist, und passen Sie es bei Bedarf an, um flexibel auf neue Herausforderungen reagieren zu können. So gewährleisten Sie einen zielführenden und nachhaltigen Prozess.
Theoretische Grundlagen der Auftragsklärung im Coaching (PDF-Download)
1 SMART Methode zum Definieren der Ziele
Thema: Das bin ich.
Fokus auf Stärken legen
Input: Mindset positiv beeinflussen uA
Ressourcen in der Person erwecken bspw. mit Blick auf kindliche Vorstellungen etc.
Thema: Das werde ich
SMART - Methode zum Definieren der Ziele
S - selbst erreichbar und spezifisch
d.h. Ziele müssen so formuliert werden, dass sie durch die Person alleine erreichbar sind und so kleinschrittig und konkret wie möglich formuliert werden
M - die Ziele sollten bestenfalls am Ende der gemeinsamen Zeit mess- bzw. überprüfbar sein
A - das Ziel muss für die Person tatsächlich gewollt sein, also eine hohe gedanklich und emotionale Attraktivität besitzen
R - es sollte ehrlich erarbeitet werden, ob das Ziel realistisch und vernünftig umsetzbar ist
T - timing konkretisieren - Wann und wo word das Ziel erreicht sein? Welche kleineren Zwischenschritte müssen unbedingt eingeplant werden?
Im Anschluss kann mit dem/der Coachee ein Zeitplan mit allen wichtigen Zwischenschritten visualisiert werden.